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„Ausgerechnet Norwegen“: Neue ZDF-Dokumentation porträtiert Auswanderer

Christian, Jan, Annika und Oliver sind nicht die Einzigen, die es nach Norwegen zieht: Jedes Jahr reisen etwa 1,7 Millionen Deutsche in das skandinavische Land, rund 30.000 leben dort dauerhaft. Warum Norwegen? Dieser Frage geht die ZDF-Dokumentation „Ausgerechnet Norwegen – Leben zwischen Fjorden und Gletschern“ am Mittwoch, den 25. Dezember 2019, 13.35 Uhr, nach und besucht die vier Auswanderer, die in Norwegen heimisch geworden sind. Die Doku steht bereits ab Dienstag, den 24. Dezember 2019, 13.35 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

"Ausgerechnet Norwegen": Es ist eben einfach schön dort; Foto: ZDF

Christian Bruttel (36) und sein Geschäftspartner Marcel Schütz arbeiten als „Arctic Guides“ auf Spitzbergen. Auf Kajak-Touren zeigen sie Urlaubern die polare Landschaft, von deren Schönheit sie selbst immer wieder beeindruckt sind. „Diese Welt, in der bis zum Horizont keine Straße, kein Hochhaus, nichts Menschliches zu sehen ist, nichts, was einem den Blick versperrt, diese Freiheit für das Auge, für den Geist, das macht süchtig“, sagt Christian.

Etwas weiter im Süden, aber immer noch nördlich des Polarkreises, transportiert Jan Klaudiussen (40) seine kleine Rentierherde mit einem kleinen Segelboot aufs Festland. Die Tiere haben einige Monate auf der Insel Ljøsøy verbracht, die seit über 150 Jahren der Familie seiner norwegischen Frau Ane (39) gehört. Jan hat dort sein Paradies gefunden und glaubt nicht, dass er nach Deutschland zurückkehren wird.

In Oslo lebt Hotelfachfrau Annika Caro-Valenzuela (26), die mit ihrem Freund Oliver Serve (28) von Köln in Norwegens Hauptstadt gezogen ist. Oliver arbeitet als Koch in einem Osloer Sternerestaurant und lernt dort die „Neue Nordische Küche“ kennen. Ein Trend, bei dem vergessene norwegische Gerichte wiederbelebt werden. Irgendwann wollen Annika und Oliver eine eigene kleine Kochschule eröffnen.